Mühlemattschulhaus
Der Spatenstich für das neue Mühlemattschulhaus in Egerkingen ist erfolgt.

Deutlich mehr Platz, um zu lernen

Startschuss für den Bau des neuen Mühlemattschulhauses in Egerkingen

In Egerkingen hat vergangene Woche mit dem Spatenstich der Bau für das neue Schulhaus Mühlematt offiziell begonnen. Im 15 Millionen teuren Neubau sollen ab Sommer 2025 deutlich mehr Primarschülerinnen und Primarschüler Platz haben.

Aus Alt mach Neu, das ist die Devise auf dem Mühlemattareal in Egerkingen. Hier wurde das in den 60er-Jahren erbaute Schulhaus Mühlematt abgerissen, damit an gleicher Stelle ein neues, grösseres Gebäude entstehen kann. Mit dem kürzlichen Spatenstich feierten die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, der Baltimo AG als Generalplaner und der Schule den Baustart.

Bereits im April dieses Jahres sind die 145 Schülerinnen und Schüler vom Schulhaus Mühlematt in ein Provisorium gezogen. Ein neues Gebäude wurde nötig, da die Schülerzahlen in Egerkingen stetig steigen und es künftig mehr Klassen braucht. Im Neubau, der im Sommer 2025 bezogen werden soll, wird die hier untergebrachte dritte bis sechste Klasse jeweils dreifach geführt. 220 Kinder sollen insgesamt Platz haben. Konkret wird es im Gebäude, das über eine Grundfläche von rund 1250 Quadratmetern verfügt, verschiedene Unterrichtsräume wie etwa zwölf Klassenzimmer, sechs Gruppenräume und vier Lernnischen geben. Ausserdem sind Zimmer für die Lehrer und die Schulleitung sowie Spezialräume wie eine Bibliothek, eine Aula und der Mittagstisch geplant.

Die Kosten für den vierstöckigen Bau belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Der Gesamtkredit hierfür wurde im September letzten Jahres von den Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung angenommen.

Bau des neuen Muehlemattschulhauses in Egerkingen / Anzeiger Thal Gäu Olten
Die Involvierten hatten sichtlich ihr Vergnügen am Spatenstich für das neue Mühlemattschulhaus in Egerkingen.


Erinnerung an altes Schulhaus
Speziell am neuen Schulhaus sei, dass der Grundriss des Altbaus übernommen werde, sagte Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi in ihrer Rede am Spatenstich. Auch dass die Aussenfassade aus Backstein bestehen werde, hob sie hervor. «Dies soll Erinnerungen an den Innenraum des alten Schulhauses wachrufen», so Bartholdi. Damit signalisiere Egerkingen, dass es einerseits offen für die «Schule der Zukunft» sei und den gesellschaftlichen Wandel mitmache, andererseits aber auch das Festhalten an tradierten Werten als wichtig erachte. Die Integration aller sei der Gemeinde wichtig, betonte sie. Und fügte an: «Wo kann man das besser pflegen als in der Schule?»

Text: MGT & Bild: ZVG