Vom 21. bis 23. August steigt das eigentliche Festwochenende, aber im Gespräch mit Roland Fürst gewinnt man den Eindruck, als feiere Gunzgen 2026 seinen 800. Geburtstag fast tagein, tagaus. «Das ist ein wenig übertrieben », relativiert der OK-Präsident und alt Regierungsrat. Fakt aber ist, dass er und sein Team die zahlreichen traditionellen Anlässe in der Gemeinde klug in die Feierlichkeiten integrieren werden. Los gehts am 2. Januar, mit dem Neujahrsapéro in der Rüeblihalle.
An diesem Anlass wird auch die offizielle Festschrift präsentiert. Ein 150 Seiten dickes Buch aus der Feder von – genau: Roland Fürst. «Es ist keine Chronik, ich bin ja nicht Historiker», stellt er schmunzelnd klar. Bleibt anzufügen: aber ein guter und passionierter Fotograf. Deshalb ist sein Werk bildlastig, Fürst hat sich erlaubt, das gestrige Gunzgen dem aktuellen Gunzgen gegenüberzustellen und bei Bedarf in einen historischen Kontext zu stellen.
Kosten wird die Festschrift, die am Neujahrsapéro abgegeben wird, übrigens nichts. «Freiwillige Beiträge zur Entlastung des Jubiläumsbudgets lehnen wir aber nicht ab», scherzt er.
