Muriel Zemp / Anzeiger Thal Gäu Olten
Mit ihrem neuen Soloprogramm unterwegs: Muriel Zemp.

Nabelschau bei Schwager

Erste Bühnenerfahrungen im Bereich Kleinkunst sammelte Muriel Zemp mit der A Cappella-Formation Friedas und den Couscousinen. Seit 2017 ist sie mit ihren Soloprogrammen unterwegs. An der Seite von Ex-Acapickel- Frau Barbara Hutzenlaub schlüpft sie regelmässig in die Rolle der Coco Chantal. Morgen Freitag präsentiert sie ihr neues Programm «Nabelschau» im Oltner Schwager Theater.

In diesem Liederabend betreibt die Sängerin im wahrsten Sinne des Wortes «Nabelschau». Intimes wird verraten, Unerwartetes angesprochen, vieles auf den Kopf gestellt und brennende gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Sie rückt den Nabel ins beste Licht, versucht sich in Selbstoptimierung und kapituliert vor dem Schönheitswahn. Die Künstlerin liest aus ihrem Tagebuch, erzählt aus ihrer Kindheit und besingt stimmgewaltig den Nabel der Welt, sowie die kleinen und grossen Missstände des Lebens – mit viel Scharfsinn, berührend, lustvoll, frech und unerwartet.

In gewohnter Manier wird Muriel Zemp sich bekannter Schweizer Volkslieder bedienen, diese inhaltlich und musikalisch in ein aktualisiertes Gewand hüllen und in ihren Eigenkompositionen den Nabel auf den Kopf treffen. Unverzichtbar sind natürlich Piano, Akkordeon und Loop. Muriel Zemp wurde bei den Arrangements und Texten unterstützt durch ihre Regisseurin Fritz Bisenz, Songwriter Markus Schönholzer und Satirikerin Elisabeth Hart.

Am Freitag, dem 6. März, um 20 Uhr im SchwagerTheater.

Tickets unter www.schwager.ch

Text: MGT & Bild: ZVG