Wandelbar
Das zehnköpfige OK des Wandelbar Festivals (hintere Reihe, von links): Tabea Glinz, Rosalie Jäggi, Edwina Gehbauer, Stefan von Burg, Nadine Schärer und Finja Basan. Vorne: Raphael Müller, Nadja Jacomet, Sarah Füeg und Shpresa Shoshaj.

Eine Band läuft den ganzen Weg groovend mit

Das Wandelbar Festival am Samstag findet in zwei neuen Locations und erstmals mit einem Parallel-Konzert statt.

Ein Abend und sieben Schweizer Acts in sieben Oltner Locations: So sah das Wandelbar Festival seit seiner Gründung 2019 aus. An diesem Samstag lädt das Wandelbar wieder zur musikalischen Tour durch die Stadt ein und hat dabei Neuerungen im Gepäck.

Heuer heisst es erstmals: Ein Abend und acht Schweizer Acts in acht Oltner Locations. Damit ergänzen zwei zusätzliche Locations und ein Act mehr das Line-up. Ausserdem begleitet eine marschierende Band die Reise von Location zu Location und tritt dann selbst im Magazin auf.
Das Wandelbar Festival ging erstmals im Frühling 2019 über die Bühne. Die Idee war und ist bis heute dieselbe: Ein Abend voller Konzerte soll Oltnerinnen und Oltner genauso wie Auswärtige an einem Tag durch die zahlreichen Locations der Stadt locken. Das Ziel: Niederschwellig zeigen, was Oltens Ausgangsszene kann und wie vielfältig die Schweizer Musikszene ist. Und so durften die Besuchenden die letzten Jahre in den Genuss von ganzen 38 Konzerten kommen. Darunter finden sich etablierte Namen der hiesigen Musikszene, aber auch regionale Namen. Am Samstag verspricht das Line-Up mit Solos, Quintetten oder auch Sextetten eine spannende Abwechslung. Dem bewährten Kollektekonzept bleibt das zehnköpfige OK dabei treu: Der Eintritt ist wieder via Kollektebeitrag möglich.

Drei Outdoor-Konzerte zu Beginn
Von acht Konzerten finden übermorgen bei gutem Wetter drei Konzerte unter freiem Himmel statt, für den Locationwechsel bleiben auch dieses Jahr zwischen den 45-minütigen Konzerten 15 Minuten Zeit. Neu ist, dass dieser Weg von A nach B ebenfalls von einer Band begleitet wird. Das «Molotow Brass Orkestar» begleitet den Locationwechsel mit Balkan-grooves, eingängigen Melodien und virtuosem Spiel. Die Band wird ausserdem selbst um 20 Uhr im Magazin auf der Bühne stehen und 45 Minuten die Wandelnden zum Tanzen bringen.
Vor diesem Auftritt im Magazin darf sich die Stadt aber auch auf drei Aussenkonzerte freuen. Vor dem Café Grogg startet das Wandelbar Festival mit iandara, die durch «The Voice of Switzerland» bekannt wurde. Vom Oberen Graben geht es zur ersten neuen Wandelbar-Location, der Suteria. Auch hier wandeln die Besuchenden zu einem Aussenkonzert und geniessen den Abend mit einem jazzigen Quintett um die Flötistin, Saxophonistin und Komponistin Sara El Hachimi direkt unter dem Stadtturm. Mit Anna Rossinelli, den Shenanygans, der Berner DJ YAL3KA, und LUM versprechen die Macherinnen und Macher des Festivals weitere interessante Acts (siehe Box), wobei um 22 Uhr in der Vario Bar und im Noon Imbiss in der Kirchgasse – die zweite neue Location – erstmals zwei Auftritte gleichzeitig über die Bühne gehen werden.

Unverändert gilt: Kollekte statt Ticket
Der Festivaleintritt ist wieder über einen Kollektebeitrag möglich, über den sich das Festival unter anderem finanziert. Dieser Beitrag trägt nach wie vor wesentlich zum finanziellen Erfolg und dem Weiterbestehen des Festivals bei, wie Finja Basan, Gründungsmitglied und Präsidentin des Vereins, erklärt. Die Konzerte dauern jeweils 45 Minuten. Somit bleibt für die Besuchenden stets eine Viertelstunde, um zum nächsten Konzert zu wechseln. Beim längeren Wechsel in die Schlosserei by Aaria bleiben 45 Minuten.

Wer am 25. April keine Zeit findet, persönlich in Olten mitzuwandeln, kann per Live-Übertragung digital dabei sein.

Das Programm
17.00: iandara, Café Grogg*
18.00: Sara El Hachimi, Suteria*
19.00: Anna Rossinelli, Café/Bar Gryffe*
20.00: Molotow Brass Orkestar, Magazin
21.00: The Shenanygans, Garage 8
22.00: YAL3KA, Vario Bar
22.00: DJ Timo Tetriz, Noon Imbiss
23.30: LUM, Schlosserei by Aaria
*Die ersten drei Konzerte finden bei gutem Wetter draussen statt.

www.wandelbarfestival.ch

Text: ANZ & Bild: ZVG