Gipfeltreffen im Kapuzinerkloster
Unterschiedliche Chargen und ein gemeinsames Ziel: Die Teilnehmenden des Treffens.

Gipfeltreffen im Kapuzinerkloster

Gespräch aller Involvierten über die künftige Nutzung der Klosterkirche in Olten

Im Vorfeld der Volksabstimmung am 14. Juni in Olten zum Thema «Musikschule im Kapuzinerkloster» kam es jüngst zu einem eigentlichen Gipfeltreffen. Thema: die künftige Nutzung der Klosterkirche.

Es trafen sich laut Mitteilung der Oltner Stadtkanzlei der Gesamtstadtrat von Olten mit Regierungsrätin Sandra Kolly sowie Vertretungen des Bistums Basel, des Pastoralraums Olten und des Vereins Freundinnen und Freunde des Kapuzinerklosters Olten, des Kantons Solothurn, der Stadtverwaltung Olten und der städtischen Musikschule.

Alle Teilnehmenden waren sich dabei einig, dass das Projekt, die städtische Musikschule unter ein Dach im Klostergebäude zu verschieben und – insbesondere im Garten und in weiteren Räumlichkeiten – auch Raum für öffentliche Nutzungen zu bieten, als Glücksfall für eine weitere Belebung der Klosteranlage bezeichnet werden dürfe. Es soll nun eine gemeinsame Nutzung der Klosterkirche unter dem Lead der Stadt, in enger Zusammenarbeit mit dem Bistum Basel, in einem Regelwerk definiert werden. Dieses wird gemäss Mitteilung die vereinbarte regelmässige Nutzung der Klosterkirche durch die städtische Musikschule für Proben und Konzerte sowie durch die Kirche für Gottesdienste enthalten. Zusätzlich werden Nutzungsmöglichkeiten durch Dritte festgelegt. Eine Profanierung – Entweihung – der Klosterkirche sei aktuell nicht geplant, heisst es weiter.

Die Teilnehmenden zeigten sich zuversichtlich, dass in Olten ein gutes Beispiel für eine erweiterte Nutzung von Sakralbauten erarbeitet werden kann.

Text: MGT, ANZ & Bild: ZVG