Wer im September in seine 13. Saison als Trainer beim gleichen Verein steigt, bringt Leidenschaft für seinen Sport und ein gewisses Erfolgsgen mit. Das trifft auch auf Hanspeter Arnold zu, dessen Vertrag als Cheftrainer des Handball-Vereins Olten (Herren, 1. Liga) jüngst um zwei Jahre verlängert wurde. In der Mitteilung hebt der Klub insbesondere die «Fachkompetenz, seine ruhige Art und seine starke Identifikation mit dem HVO» hervor.
«Solange ich dem Verein etwas bringen kann und motiviert bin, übe ich meinen Trainerjob mit Freude aus», sagt der 54-Jährige gegenüber dem Anzeiger, Mit dem HVO hat er schon einiges erlebt, stieg seinerzeit als Spieler in die NLB auf – und auch wieder ab. In der Coronasaison stand der HVO unter Arnold praktisch schon als Aufsteiger fest – dann wurde die Saison abgebrochen. «Das war enorm bitter.»
In der 1. Liga oben mitzuspielen, sei stets der Anspruch des Vereins, sagt er. Aber nicht dank der Verpflichtung teurer Ausländer, wie dies auch in dieser Liga teils der Fall sei. «Sondern indem wir junge Talente fördern. Das macht auch mir bedeutend mehr Spass.»
