Der 6-Streifen-Ausbau auf der A1 zwischen Härkingen und Luterbach hat wieder ein Etappenziel erreicht: Letzte Woche fand die Teilinbetriebnahme des Anschlusses Egerkingen statt. Die neue Verkehrsführung wird schrittweise dem Verkehr übergeben.
Vertreter des Bundes, des Kantons Solothurn sowie der Gemeinde Egerkingen – so Regierungsrätin Sandra Kolly und Gemeindepräsident Bernhard Studer – würdigten vor Wochenfrist die Bedeutung des Anschlusses als zentralen Verkehrsknotenpunkt und die Fortschritte innerhalb des Gesamtprojekts. Mit der Teilinbetriebnahme können nun erste Teile der neu erstellten Verkehrsinfrastruktur genutzt werden. Die Bauarbeiten im Rahmen des Gesamtprojektes werden planmässig weitergeführt, wie es im Rahmen der Orientierung hiess.
Die neue Verkehrsführung beim Anschluss Egerkingen erfolgt seit Ende Mai etappenweise. Am 28. Juni werden der Kreisel Schlegelmatten und die neue Express- und Gäustrasse eröffnet. Ende Juli wird das letzte Teilstück der Entflechtungsstrasse in Betrieb genommen.
Entlastung für östlichen Dorfteil
Mit der neuen Verkehrsführung wird der Verkehr zwischen Olten und dem Anschluss Egerkingen sowie Richtung Härkingen und Shoppingcenter Gäupark künftig über die Entflechtungsstrasse geführt. Durch diese Massnahme soll insbesondere der östliche Dorfteil Egerkingens künftig vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
Die Bauarbeiten beim Anschluss Egerkingen dauern über die Inbetriebnahme hinaus an. Bis voraussichtlich Mitte nächsten Jahres folgen unter anderem der Rückbau nicht mehr benötigter Strassenabschnitte, die Fertigstellung der Strassenabwasser-Behandlungsanlage, der Bau des Kreisels West sowie Renaturierungsarbeiten an der Dünnern.
Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt, können Witterungs- und bauablaufbedingte Terminverschiebungen selbstverständlich nicht ausgeschlossen werden.