An der Rechnungsgemeindeversammlung der Christkatholischen Kirchgemeinde Region Olten waren 16 Stimmberechtigte im Oltner Kirchgemeindehaus anwesend. Die Verwaltungsrechnung weist einen moderaten Aufwandüberschuss von 27 000 Franken aus und wurde einstimmig gutgeheissen. Zudem nahmen die Anwesenden Kenntnis von den Jahresberichten der Präsidentin Monique Rudolf von Rohr, deren überaus engagiertes Wirken von der Versammlung explizit gewürdigt wurde, sowie des Pfarrverwesers Ilya Kaplan, der seit dem 1. November 2025 im Amt ist.
Nach «fünf intensiven Jahren anstrengender Aufbauarbeit» sei es gelungen, die nötige Ruhe zu erzielen, um die grossen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehörten laut der Präsidentin die musikalischen Veranstaltungen in der Stadtkirche und der Kirchenhütedienst. Zudem hätten sich etliche Gemeindemitglieder in diversen Bereichen engagiert.
Ilya Kaplan zog eine positive erste Zwischenbilanz. Dazu gehörten «30 Gottesdienste, ein Altersheim-Gottesdienst pro Monat, elf Trauerfeiern sowie über zwei Dutzend Besuche, regelmässige seelsorgerische Gespräche und die ökumenische Zusammenarbeit mit den anderen Landeskirchen». Hinzu komme der Religionsunterricht mit einem Kindergottesdienst, der alle zwei Monate stattfindet. Aber, trotz aller Statistik: «Es sind die Begegnungen, die den eigentlichen Alltag dieses Dienstes ausmachen», hielt er fest. Und es bleibe viel zu tun.