In gut einer Woche öffnet die Messe in Olten (MIO) ihre Tore. Vom 18. bis 20. September soll sich die rechte Aareseite in einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen verwandeln. 95 Ausstellende, Unterhaltung und einige Highlights präsentieren sich dem Publikum. «Ich freue mich auf diesen Neuanfang nach eher unruhigen Zeiten», sagt Messeleiter Mike Zettel.
Ein besonderer Blickfang feiert in diesem Jahr Premiere: Das lang ersehnte Nostalgieriesenrad kommt an die MIO. Direkt vor der Friedenskirche wird es rund 35 Meter in die Höhe ragen und einen eindrucksvollen Blick über Olten und das Messegelände bieten. Schon 2020 sei er am Nostalgierad dran gewesen, die Pandemie habe ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, erinnert sich MIO-Organisator Mike Zettel. «Umso mehr freue ich mich nun auf dieses Highlight der diesjährigen Messe!»
Eine der Gondeln ist rollstuhlgängig und ermöglicht damit auch Besucherinnen und Besuchern im Rollstuhl eine Fahrt mit dem Riesenrad.
Gaukler laufen durch die Gassen
Am Samstag und Sonntag wird es an der MIO speziell unterhaltsam. Die Künstlerinnen und Künstler der Gauklerarena aus Suhr sind erstmals zu Gast und zeigen ihr Können sowohl auf der MIO-Bühne als auch mitten in den Gassen des Messegeländes. Damit wird die Unterhaltung Teil des Messebesuchs und begegnet dem Publikum immer wieder dort, wo man sie vielleicht gerade nicht erwartet. Mit dem Engagement der Gaukler sorgt man laut Mike Zettel bewusst für frischen Wand im Rahmenprogramm.
Ein weiterer Höhepunkt für Familien steht am Samstag um 12 Uhr auf dem Programm: Dann erobern die Grüüveli Tüüfeli, präsentiert vom Einkaufszentrum Sälipark Olten, die MIO-Bühne und sorgen für beste Unterhaltung bei den kleinen Messegästen. Ebenfalls am Samstag bringt die Kinder-Camps Familienstafette Bewegung und Spass ins Programm. Hier stehen das gemeinsame Erlebnis und die Freude im Mittelpunkt.
Vom Gerüstbau bis zu Holzschmuck
Auch die Ausstellervielfalt zeigt, wofür die MIO seit vielen Jahren steht: entdecken, ausprobieren, sich informieren und miteinander ins Gespräch kommen. Der diesjährige Mix ist entsprechend breit: Laut dem MIO-Chef präsentieren sich heuer 95 Ausstellende, dies inklusive acht Festwirtschaften und sechs Lunaparks. An der MIO treffen unter anderem Arbeitsbühnen und Gerüstbau auf Autos und Velos, Solarpanels auf Insektenschutz und Teppiche auf individuellen Holzschmuck. «Diese Vielfalt macht den Rundgang durch die Messe zu einer Entdeckungsreise», verspricht Zettel.
Natürlich dürfen MIO-Klassiker wie der kleine Luna Park an der Engelbergstrasse, die Alpakas, das Kinderschminken oder die Gastrobetriebe nicht fehlen.
Drei Tage MIO für die ganze Familie
Mit der diesjährigen Ausgabe wollen die Macher der MIO ihren Fokus noch stärker auf Familien und ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle Generationen richten. Messe, Markt, Gastronomie und Unterhaltung sollen während dreier Tage zu einem Treffpunkt für die Region werden. Mike Zettel macht keinen Hehl daraus, wie froh er ist, dass der Quartierverein rechtes Aareufer mit neuen Köpfen unterwegs ist und nach zwei Jahren der Unsicherheit Ruhe eingekehrt ist. «Es herrscht Planungssicherheit», sagt Zettel, «man darf ruhig von einem Neustart sprechen.» So ist heuer trotz der Neuerungen vor allem Konsolidierung angesagt. 2027 dann, mit der 80. Ausgabe der Messe, will er wieder angreifen.
Der Eintritt zur Messe ist kostenlos.
Alle Infos: www.mio-olten.ch