Gheidpfad
Einer der sieben Posten auf dem Pfad trägt den Namen «Die Vielfalt im Oltner Gheid».

Ohne Wasser kein Leben

Der Gheid-Pfad der a.en lädt zum Besuch von sieben Posten ein

Seit Ende August ist der Gheid-Pfad der Aare Energie AG (a.en) fertig installiert. Der Pfad besteht aus sieben Posten, welche unabhängig voneinander besucht und teilweise auch bespielt werden können.

Mit dem Gheid-Pfad rund um die Grundwasserschutzzonen wird aufgezeigt, woher das saubere Trinkwasser kommt, weshalb es Schutzzonen braucht, weshalb die Schutzzone im Gheid so grosszügig ausgelegt ist und warum die Wege ausserhalb der Schutzzone 2 entlangführen. An den sieben Posten können weitere Nutzergruppen wie die Segelfluggruppe Olten und der Ornithologische Verein Olten oder «Bewohner» wie etwa der Pseudoskorpion, das Bärtierchen, die Landassel oder das Hermelin des Gheids kennengelernt werden.

Realisierung dauerte etwas länger
Die Idee des Gheid-Pfades bestand bei der a.en schon seit Längerem. Die Posten-Inhalte wurden – mit Unterstützung durch die Segelfluggruppe Olten und den Ornithologischen Verein Olten – bereits letztes Jahr realisiert, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. Allerdings habe das Baubewilligungsverfahren mehr Zeit als geplant beansprucht. Die Posten können unabhängig voneinander besucht werden. Der naheliegendste Start ist beim Hangar der Segelfluggruppe, danach folgt man dem Weg entlang der Schutzzone 2 bis zur grossen Linde beim Hochstudhaus in Wangen bei Olten. Die «Runde» könne via Tierdörfli und entlang des Gheidgrabens retour bis zum Ausgangspunkt vervollständigt werden, heisst es weiter.

Trampelpfade nicht erwünscht
Die Grundstücke in der Grundwasserschutzzone Gheid befinden sich fast ausschliesslich im Eigentum der a.en respektive der Städtischen Betriebe Olten und werden durch Pächter extensiv bewirtschaftet. Das Begehen mit Pferden und das Freilassen von Hunden ist verboten. Ebenso soll das generelle Betreten der Schutzzone vermieden werden. Denn mit Trampelpfaden durch die Wiesen wird der natürliche Lebensraum vieler Lebewesen beeinträchtigt. Das Queren der Schutzzonen könnte zudem lebensgefährlich enden, denn (Segel-)Flugzeuge können jederzeit, nicht nur bei Flugbetrieb durch die Segelfluggruppe, die Piste auf dem Gheid als Aussenlandeplatz ansteuern und landen. 

Text: MGT & Bild: ZVG