Sascha Stauch, Eiserner
Kopf der Woche

Sascha Stauch, Eiserner

Dieses Pfingstwochenende wird Sascha Stauch so rasch nicht vergessen: Nicht nur, weil er seine geliebte Nadine geheiratet hat – er erhielt zwei Tage vorher einen Anruf von Mauro Lustrinelli. Der Thuner Meistertrainer gratulierte seinem früheren Assistenten bei der U21-Nati nicht «nur» zur Hochzeit, sondern fragte ihn an, ob er sein Assistent bei Union Berlin werden wolle, bei den «Eisernen», wie der Kult- und Arbeiterklub auch genannt wird. «Die Freude war riesig, mit dem Job in der Bundesliga geht ein Bubentraum in Erfüllung», sagt Stauch.

Der 52-Jährige ist in unserer Region bestens bekannt: Mit 19 debütierte er beim FC Aarau und wurde 1993 Meister. Später stieg er mit dem FC Wangen bei Olten sensationell in die NLB auf und wurde mit 32 Spielertrainer beim FC Olten. Zuletzt die Enttäuschung, als er im Herbst 2025 als Coach der Schweizer U21-Nati entlassen wurde.

Am 1. Juli gehts in Berlin los, verspürt er Druck? Er schmunzelt. «Nein. Ich habe ja nun die erste Freistellung hinter mir, da wird man gelassener.» Sowieso ist Sascha Stauch überzeugt: Das mit Union wird eine Erfolgsgeschichte.

Text: NIK & Bild: ZVG