Die Pushmeldung von SRF Meteo kam letzten Freitag um 9.36: «Gewitter mit Hagelgefahr/Sturmböen – ab sofort bis 12.30 Uhr.» Die Warnung war nicht übertrieben, wie wir alle wissen.
Um 9.40 Uhr begann der Ernstfall für 30 Einsatzkräfte der Regionalfeuerwehr Untergäu (RFU). Pascal Wyss, stellvertretender Kommandant der RFU, hat die meisten Einsätze vor Ort koordiniert. Wie für viele andere Blaulichtorganisationen und Werkhofmitarbeitende im ganzen Mittelland verursachte der Sturm mit seinen Böen und kräftigen Hagelschlägen viel Arbeit.
Die RFU umfasst die Gemeinden Boningen, Hägendorf, Kappel, Rickenbach und Wangen bei Olten. Am stärksten vom Unwetter betroffen waren dabei Wangen und Hägendorf.
Der Schwerpunkt der Einsätze, die bis in den Abend dauerten, lag bei der RFU beim Auspumpen von überschwemmten Gebäuden und beim Entfernen von umgestürzten Bäumen.
Der Dank für diese wichtige Arbeit geht selbstredend an alle Köpfe, die letzten Freitag mitgeholfen haben, das Beste aus der Situation zu machen und weitere Schäden zu verhindern.