Das Programm der 35. Spielzeit des Theaterstudios Olten umfasst bis Mai nächsten Jahres insgesamt 34 Vorstellungen mit 30 Künstlerinnen und Künstlern. Den Auftakt wird die Magdeburger Zwickmühle am 25. September mit ihrer neusten Politsatire «Neu aufgeregt» bestreiten.
Das Oltner Kleintheater hat für die 35. Spielzeit ein vielfältiges Programm aus den Sparten Schauspiel, Satire, Komödie und Erzählung zusammengestellt, wie die Verantwortlichen mitteilen. Die Zuschauer werden in den Genuss von 34 Aufführungen kommen.
Eröffnet wird die Theatersaison am 25. September durch die Magdeburger Zwickmühle. Die Politsatiriker treten schon seit mehr als 30 Jahren exklusiv in der Schweiz im Theaterstudio auf. Marion Bach und Heike Ronniger reden in «Neu aufgeregt» von ihren Tagen, wobei nicht die Emanzipation oder Menstruation gemeint sind. Wenn sie von Tagen reden, dann von jenen voller Frustration über die politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland.
Schillernde Revue mit Roman Wyss
Nina Dimitri und Silvana Gargiulo werden zusammen mit Nicole Knuth und dem Oltner Musiker und Produzenten Roman Wyss in der schillernden Revue «Vergissmeinnicht» zu sehen sein. Sie zeigen ihre brandneue Revue über Sehnsucht und Scheitern, Fantasie und Fallhöhe Anfang Oktober. Danach schlafwandelt Sängerin und Schauspielerin Uta Köbernick in «Köbernick geht’s ruhig an» mit Liedern und Texten zwischen Privat- und Bühnenperson.
Im November und Dezember bespielen vier Duos die Bühne des Theaterstudios. Den Anfang machen Rayk Sprecher und Julian Dillier mit Worten und Beats. Danach erzählen die Schauspieler Cornelia Montani und Joe Fenner in «Max und Margot verreisen» in witzigen und bösen Dialogen Szenen einer Ehe. Erzählkünstler Ferruccio Cainero wird vor den Festtagen Geschichten um die Weihnachtskrippe zeigen; er wird von Luca Domenicali musikalisch begleitet.
Satirische und poetische Momente
Im Januar 2027 gastiert die Magdeburger Zwickmühle in Männerbesetzung mit ihrer Politsatire im Theaterstudio. Geschichten, Kontrabass und Klavier sind das Rezept von Philipp Galizia. Zusammen mit Chrigi Roffler macht er sich seine Gedanken zum Anfang des Lebens und auch zu dessen Ende. Gerhard Tschan zeigt sein zweites Solo und glänzt darin als Musikkabarettist und feinsinniger Komiker in einem Best-of seiner Figuren aus 20 Jahren Bühnenpräsenz. Humor in der fünften Dimension zeigt Erwin Grosche im März im Programm «Pipifax deluxe». Der Berner Schauspieler Matthias Kunz schlüpft in seinem zweiten Soloprogramm «Swipe» in viele Rollen und übersetzt das digitale Phänomen in ein analoges, kabarettistisches Bühnenerlebnis.
«Madame Pylinska und das Geheimnis von Chopin» ist eine seelenerwärmende Geschichte mit Graziella Rossi. Ralf Schlatter ist bekannt aus dem Duo schön&gut. Er liest in «weit weit wort» Gedichte, Songtexte, Geschichten und Auszüge aus seinen Büchern. Der zweite Wortspieler heisst Dominik Muheim. Im Mai präsentiert er sein brandneues Programm im Theaterstudio. Den Saisonabschluss wird der Preisträger des Schweizer Kabarett-Preises Cornichon 2026 bestreiten. Jess Jochimsen geht in «Von allen guten Geistern» auf Antwortsuche.
Erfolgreicher Kurs wird fortgesetzt
Das Theaterstudio Olten setzt bei der Programmierung der 35. Spielzeit den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fort. Eintrittskarten können via Eventfrog erworben werden. Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Erwachsene bezahlen 35 Franken, das Ticket mit Ermässigung kostet 20 Franken.
Das Programm: www.theaterstudio.ch