Team Nivo Zwoi, Olten
Chefkoch Stefan Minsel (Mitte), die Gastgeber Anne und Pascal Dumont (ganz rechts) und das Team vom «Nivo Zwoi» in Olten.

Das «Nivo Zwoi» startet gleich durch

Arno Sgier von der Trimbacher «Traube» ist unverändert der Primus der regionalen Gastroszene. Bemerkenswert: Gleich mit 14 Punkten steigt das «Nivo Zwoi» in Olten in den Gourmetführer «Gault Millau» ein.

Es lässt sich trefflich darüber debattieren, wo im Anzeigerland man am besten tafelt, wer aus der regionalen Gastroszene zu den besten Restaurants gehört. Einige der Namen, die in einer solchen Diskussion wiederholt fallen würden, sind in keinem Gastroführer vertreten. Vielen Betrieben sind Auszeichnungen wie Hauben oder Punkte, so prestigeträchtig sie auch sind, mehr Korsett denn Ehre.

Fakt ist aber natürlich auch: Die jährliche Publikation des Gourmetführers «Gault Millau» wird jeweils mit Spannung erwartet – diesen Montag war es wieder so weit. An der Spitze im Kanton Solothurn mit je 17 von möglichen 20 Punkten steht unverrückbar ein Trio: Die «Säge» in Flüh von Patrick Zimmermann, das «Le Feu» im Château Attisholz in Riedholz von Jörg Slaschek – und wie gehabt auch die «Traube» in Trimbach, unter der bewährten und umsichtigen Leitung von Chefkoch Arno Sgier.

Zu den absoluten Aufsteigern gehört das «Nivo Zwoi» an der Kirchgasse in Olten. Erst vor rund einem Jahr haben Anne und Pascal Dumont das Lokal im zweiten Stock des Gebäudes eröffnet, in dem sie schon ihre Kaffee- und Weinbar «Für Margrit» betrieben haben. Die beiden und ihr Chefkoch Stefan Minsel – er hat für die Leserschaft des Anzeigers TGO das letztjährige Silvestermenü kreiert – vermochten die Kritiker des «Gault Millau» vollumfänglich zu überzeugen.

Insgesamt 18 Restaurants im Kanton Solothurn sind im neuen Gastroführer mit Gault-Millau-Punkten bestückt. Aus der Region sind dies auch die «Brücke» in Niedergösgen (16 Punkte), die «Eintracht» in Kestenholz mit 14 Punkten und mit 13 Punkten das «Kreuz» in Egerkingen sowie der «Salmen» in Olten.

Text: ANZ & Bild: ZVG