Siegerbild Musikwettbewerb Laupersdorf 2025: Andreas Kamber (Chef-Juror, ganz links), Andrea Probst (OK-Präsidentin) und Regierungsrat Peter Hodel flankieren die Kategoriensieger mit der Pokalgewinnerin Lena Donven (Luxemburg).

Nachfrage ist so gross wie noch nie

Musikwettbewerb Laupersdorf mit 75 Instrumental- und 129 Tambouren-Vorträgen

Rekordteilnahme bei der diesjährigen 57. Auflage des Musikwettbewerbes in Laupersdorf: 75 Vorträge Instrumental sowie 87 Einzel- und 42 Gruppenvorträge bei den Tambouren werden am Samstag, 7. November, zu sehen und zu hören sein.

Die Vorträge Instrumental finden am übernächsten Samstag ab 11.30 Uhr in den Räumlichkeiten Pfarreisaal und Gemeindesaal im Gemeindezentrum Laupersdorf sowie in der Kirche St. Martin statt. Die Tambouren trommeln ab 12 Uhr in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker» sowie im Pub «Loch Ness». Für die Besucherinnen und Besucher sehr empfehlenswert sind die zwölf Finalvorträge Instrumental ab 19 Uhr im Pfarreisaal des Gemeindezentrums, wo die jungen Musikerinnen und Musiker wundervolle klassische Musik auf hochstehendem Niveau darbieten werden. «Der Musikwettbewerb Laupersdorf verzeichnet heuer eine Rekordteilnahme. Das unterstreicht, dass unser Wettbewerb einen festen Platz im musikalischen Kalender junger Musikerinnen und Musiker im In- und Ausland hat», frohlockt OK-Präsidentin Andrea Probst. Es erfülle sie mit grosser Freude zu erleben, mit welchem Engagement und Können die Teilnehmenden den Wettbewerb zu einem besonderen musikalischen Erlebnis machten.

Der Musikwettbewerb Laupersdorf hat sich vom ursprünglichen Unterhaltungsanlass mit freier Beteiligung und Publikumsbewertung in den letzten Jahrzehnten zu einem bedeutenden Wettbewerb für junge und talentierte Musikerinnen und Musiker entwickelt. Viele heute national und international bekannte Künstlerinnen und Künstler konnten ihn als Sprungbrett für ihre Karriere nutzen.

Verlangt werden Mut, Konzentration und Selbstvertrauen
«Wenn sich junge Musiktalente aus verschiedenen Regionen der Schweiz in Laupersdorf zum Musikwettbewerb einfinden, steht eines im Mittelpunkt: die Freude an der Musik. Seit mehr als fünf Jahrzehnten bietet der Musikwettbewerb jungen Talenten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich mit anderen zu messen. Was einst als kleiner Anlass begann, ist mittlerweile weit über die Region hinaus bekannt und beliebt», schreibt Regierungsrat Peter Hodel im Vorwort des Programmheftes zum Wettbewerb, dessen Ehrenpatronat er übernommen hat. Ein Wettbewerb lebe vom Vergleich, so Hodel weiter. Vor Publikum und einer fachkundigen Jury zu spielen, verlange Mut, Selbstvertrauen und Konzentration. Hodel: «Vielleicht läuft nicht alles perfekt und der Pokal steht am Ende nicht im eigenen Regal.

Doch schon die Bereitschaft, sich dieser Herausforderung zu stellen und diese besondere Situation zu meistern, ist eine grossartige Leistung.» Jeder Teilnehmende könne deshalb unabhängig von seiner Platzierung einen persönlichen Erfolg mit nach Hause nehmen. Man dürfe sich auf einen Tag voller Musik, Talent und Begeisterung freuen. Und darauf, immer wieder überrascht zu werden, wie viel Leidenschaft und Können in der jungen Musikgeneration stecke. Das OK dankt den Barpreisspendern und Sponsoren, ohne sie gäbe es den Wettbewerb in dieser Form schon seit Jahren nicht mehr.

Organisiert wird der Anlass von einem Komitee. Ihm gehören an: Andrea Probst (Präsidentin), Andreas Kamber (Verantwortlicher Instrumental, Jurorinnen und Juroren), Daniel Müller (Tambouren), Joël Zuber (Tambouren/Wirtschaft), Karin Saner (Finanzen), Marianne Brönnimann (Sekretariat, neu), Martin Büttler (Informatik) und Rudolf Schnyder (Information/Medien). Der Musikwettbewerb Laupersdorf wurde vor 57 Jahren von Beat Dietschi (Laupersdorf) und Anton Krapf (Mümliswil) gegründet.

Teilnehmende auch aus dem Ausland
Die Wettbewerbsteilnehmenden stammen aus allen Regionen der Schweiz – einige aus dem Kanton Solothurn – aber auch aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Als Einheimische aus dem Bezirk Thal ist das Brass-Quintett Aedermannsdorf mit Benjamin Meister, Andrea Borer, Martina Meister, Raphael Eggenschwiler und Manuel Borer gemeldet. Heuer werden besonders viele auf dem Klavier und der Violine musizieren. Die anderen Instrumente: Cello, Harfe, Saxofon, Kontrabass, Viola, Querflöte, Trompete, Waldhorn, Posaune, Es-Horn, Cornet und Gitarre. Die Vorträge in drei Alterskategorien werden von neun Fachexperten und -expertinnen beurteilt, jeweils die vier Besten jeder Kategorie erreichen das abendliche Finale.

Das Einzelwettspiel der Tambouren (87 Vorträge) erfolgt in zwei Alterskategorien: bis 18 Jahre und ab 19. Ab 17 Uhr folgen 42 Gruppenvorträge. Bewertet werden die Vorträge von sechs Experten. Die ersten drei der Rangliste Instrumental und bei den Tambouren erhalten je einen Geld-Barpreis, die Punkthöchsten gewinnen den Wanderpokal.


Das Programm in Laupersdorf am 7. November
Instrumental
Qualifikation:
Kategorie 1 (bis 11 Jahre): 11.30 – 17 Uhr, Pfarreisaal Gemeindezentrum
Kat. 2 (12 – 14 Jahre): 12 – 16.40 Uhr, Gemeindesaal Gemeindezentrum
Kategorie 3 (ab 15 Jahren): 12 – 16.20 Uhr, Kirche St. Martin

Finalkonzert: 19 Uhr, Pfarreisaal

Rangverkündigung: ca. 21.45 Uhr im Pfarreisaal Gemeindezentrum

Tambouren
Einzel Kategorie 1: 12.30 – 16.45 Uhr, Mehrzweckhalle «Kreuzacker»
Einzel Kategorie 2: 12 – 18 Uhr, im «Loch Ness»
Gruppen: 17 – 22 Uhr, Mehrzweckhalle «Kreuzacker»

Rangverkündigung: ca. 22.45 Uhr, in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker»

Infos: musikwettbewerb.ch

Text: RSL & Bild: ZVG