Stefan Frey / Anzeiger Thal Gäu Olten
Darf morgen gleich zwei neue Bücher vorstellen: Stefan Frey.

Stefan Frey präsentiert gleich zwei neue Romane

Der Oltner Autor Stefan Frey präsentiert morgen Freitag auf der Lesebühne in der Oltner Galicia Bar seine zwei neuen Romane. Das realsatirische Buch «Das Ende vom Lesen» und «Hausers Bedenken», eine Hommage an die unbeugsamen Grossmütter der als Boomer verschrienen Rentnerinnen und Rentner.

Das vergangene Jahr war für Stefan Frey ein sehr guter Jahrgang. Anfang Februar erschien der realsatirische Roman über die Gefahren der Künstlichen Intelligenz für die authentische Literatur, «Das Ende vom Lesen». Zum Frühlingsanfang folgt nun der Roman «Hausers Bedenken». Damit legt der in Olten und Diego- Suarez schreibende Frey seinen sechsten Roman vor. Es ist die Hommage an die Berthas, jenen Ende des 19. Jahrhunderts geborenen Frauen, die für die heutigen als Boomer verunglimpften Rentnerinnen und Rentner die Wegmarken Richtung Menschenwürde gesetzt haben. Die Geschichte: Eine junge, schwangere Frau bietet ihm ihren Platz im Tram an. Der erst vor ein paar Monaten pensionierte 70-jährige Marcel Hauser spürt schlagartig sein Altsein. Er beginnt eine innere Reise zu seinen Ursprüngen in den Fünfzigern und begegnet seiner vom Schicksal hart geprüften Grossmutter, die ihn und seine kleine Schwester anstelle der kränkelnden und schliesslich sterbenden Mutter durch Kindheit und Jugend, bis hin zum jungen Erwachsenen führt. Aus dem Marcel wird der Hauser.

Auf einer äusseren, realen Reise sucht Hauser die Plätze seiner (Schul-)Reisen auf und begegnet Claire, der ebenfalls alleinstehenden, attraktiven, fast Gleichaltrigen. Sie schmieden trotz oder gerade wegen ihrer charakterlichen Unterschiede einen Pakt gegen die Einsamkeit.

An der morgigen Lesung um 19.30 Uhr in der Oltner Galicia Bar liest Rolf Strub, Schauspieler, Moderator und Regisseur, Szenen aus den beiden Büchern. Der Autor sorgt im Wechselspiel für Einführungen und Überleitungen. Für die Lesung hat die Buchhandlung Klosterplatz das Patronat und den Verkauf der beiden Bücher vor Ort übernommen. Der Autor steht danach für den Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern gerne zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Text: ANZ & Bild: ZVG