Es ist mitnichten so, dass Trimbach nicht allerlei Attraktives zu bieten hätte. Doch all diese Vorzüge drohten in den Negativschlagzeilen der vergangenen Jahre – Stichwort: strukturelles Defizit – unterzugehen. «Wir können unseren Einwohnerinnen und Einwohnern ein sehr vielfältiges Angebot bieten», sagt denn auch Gemeindepräsident Daniel Mackuth.
Sie erhielt ihre heutige Gestalt beim Neubau im 18. Jahrhundert und wurde 1942 umgestaltet.
Und zählt auf: Das überaus breite Angebot an guter Gastronomie in seiner Gemeinde, eine optimale und umfassende Gesundheitsversorgung, ein grosses Angebot in Sachen Freizeit, Kultur, Sport und Spiel von Bowlingcenter bis Golf-Driving-Range und mit mehr als 50 Vereinen, in denen man sich betätigen und Kontakte knüpfen kann. Er erwähnt auch die «vielfältigen Arbeitsangebote» in Gewerbe, Industrie und Gesundheitswesen und selbstredend den hervorragenden öffentlichen Verkehr mit Bus und Bahn. Ende August steht erneut der Dorfmäret mit seiner grossen überregionalen Ausstrahlung auf dem Programm.
Die Wohnquartiere in der Gemeinde zeichnen sich laut Daniel Mackuth durch einen hohen Anteil preiswerter Wohnungen und Häuser und einen guten Mix zwischen Eigentum und Miete aus. «Wohnen ist in Trimbach für jedes Alter attraktiv», postuliert er. Schliesslich ist da auch noch ein Erholungsgebiet wie der Dellenpark im Siedlungsgebiet und bestünden rund 40 Prozent der Gemeindefläche aus Wald, Wiesen – die erste Jurakette – und Wasser, mit dem Wasserfall, dem Dorfbach und der Aare, in unmittelbarer Nähe zur Siedlungsfläche.
Urkundlich wurde Trimbach erstmals im Jahre 1244 erwähnt, wie Daniel Mackuth weiss. Bekannt ist aber auch, dass das Dorfgebiet seit mehr als 9000 Jahren ständig besiedelt ist. All dies und noch viel mehr ist laut dem Gemeindepräsidenten im Dorfbuch aus dem Jahr 1975 nach 20-jährigen Recherchen zusammengetragen worden.
Ende 2021 lehnten die Stimmberechtigten einen Verkauf der Liegenschaft und den Umzug der Verwaltung jedoch ab.
Sommerserie: Perspektivenwechsel
Ein Bild der Gemeinde aus der Vogelperspektive, vom Schulhaus, Gemeindehaus, der Kirche und vom Dorfbrunnen: Dies sind die wiederkehrenden Rezepturen unserer Sommerserie, die wir vor Wochenfrist mit dem Beitrag über Kappel gestartet haben. Heute an der Reihe: Trimbach.