Der Verein AareGäuer Nachhilfe hat wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Eine zentrale Veränderung betrifft den Vereinssitz: Ab 2026 wird dieser von Wolfwil nach Olten verlegt. Ausschlaggebend dafür ist der Wohnortwechsel von Präsidentin Silvia Stettler. Gleichzeitig ist der Verein so auch näher an den Regionen, in denen ein grosser Teil des Angebots genutzt wird: Thal-Gäu, Olten und Niederamt.
Auch personell gab es Veränderungen im Vorstand. Nach langjährigem Engagement hat Michael Rötheli an der diesjährigen Generalversammlung den Rücktritt erklärt. Während seinen zwölf Jahren im Vorstand prägte er die Entwicklung des Vereins entscheidend mit. Wie die Präsidentin ausführte, war er mit seiner strukturierten und effizienten Arbeitsweise sowie seiner Verlässlichkeit eine wichtige Stütze. Gemeinsam mit Silvia Stettler trug er dazu bei, das Angebot kontinuierlich auszubauen und organisatorisch weiterzuentwickeln. Die zeitliche Belastung – Rötheli ist beruflich als Treuhänder tätig und engagiert sich in Politik und Vereinen – führte nun zu seinem Rücktritt aus dem Vorstand.
Neu übernimmt Simon Baur dessen Aufgaben. Er kennt den Verein als Nachhilfelehrer und bringt wertvolle Einblicke in die Strukturen mit. Baur will insbesondere die Weiterentwicklung des Angebots sowie die Digitalisierung interner Abläufe vereinfachen.
115 Nachhilfepersonen im Einsatz
In den vergangenen Jahren ist der Verein AareGäuer Nachhilfe stark gewachsen. Heute engagieren sich rund 115 Nachhilfelehrpersonen, die etwa 350 Lernende auf verschiedenen Bildungsstufen begleiten – von Schülerinnen und Schülern bis hin zu Studierenden. Auch Erwachsene sowie Unternehmen nutzen vermehrt das Angebot, insbesondere zur Förderung von Deutschkenntnissen. Neben dem klassischen Unterricht hat der Verein zusätzliche Formate etabliert, wie er mitteilt. Dazu zählen Sommerkurse in Fulenbach und Herbstkurse in Niedergösgen. Zudem ist er regelmässig an regionalen Lehrstellenbörsen und an der Berufsinfomesse in Olten präsent.
Um die künftigen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, wurde das Nachhilfeteam erweitert. Neu engagieren sich mehrere zusätzliche Fachpersonen, die den Verein bei Organisation und Weiterentwicklung unterstützen. Damit wird auch eine mittelfristige Nachfolgeregelung im Präsidium vorbereitet. Neu im Team sind Peter Frei, Urs Müller, Martina Lujanovic, Tais Rodriguez, Arlette von Rohr und Schamila Yazdani.
KI als Ergänzung, nicht als Ersatz
Inhaltlich bleibt der Fokus klar: Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur Stoff nachholen, sondern vor allem lernen, wie sie selbstständig und strukturiert arbeiten können. Lerntechniken und eigenständiges Lernen stehen im Fokus. Unterstützt wird dieser Prozess auch durch die Einbindung der Eltern. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen setzt sich der Verein zudem mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz auseinander. Ziel ist es, KI gezielt zur Unterstützung des Lernprozesses einzusetzen – als Ergänzung zum Unterricht, nicht als Ersatz für eigenes Denken.
Mit diesen Anpassungen sieht sich AareGäuer Nachhilfe gut gerüstet, um auch künftig flexibel auf neue Anforderungen im Bildungsbereich zu reagieren.
Weitere Infos unter www.aaregaeuer.ch oder 062 926 36 39.