Im Wald, in Waldesnähe und an Fluss- und Seeufern strikte verboten: ein Feuer.

Schweiz kämpft mit Hitze und Dürre

Es ist heiss in der Schweiz – und es bleibt heiss, auch nächste Woche. Das ist schön für Liebhaber des Sommers, unser Land indes trocknet aus. Im Kanton Solothurn gilt seit rund einer Woche ein Feuerverbot im Wald und ein grundsätzliches Feuerwerksverbot auf dem gesamten Kantonsgebiet.

Aufgrund anhaltend hoher Temperaturen und fehlender Niederschläge herrscht auch im Kanton Solothurn akute Trockenheit. Und bis tief in die kommende Woche hinein sind weder tiefere Temperaturen noch Regen zu erwarten. Die Waldbrandgefahr ist schon Ende letzter Woche auf die Gefahrenstufe 4 – gross – angestiegen. Nach einer vertieften Lagebeurteilung und in Absprache mit der Solothurnischen Gebäudeversicherung, dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei und dem Kantonalen Führungsstab hat die Kommandantin der Kantonspolizei deshalb am 3. Juli ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie ein grundsätzliches Feuerwerksverbot für das gesamte Kantonsgebiet verfügt.

Was gilt für das Siedlungsgebiet?
Das Abbrennen von Feuerwerk ist auf dem ganzen Gebiet des Kantons Solothurn verboten, demzufolge auch im Siedlungsraum. Feuern und Grillieren sind im Siedlungsraum erlaubt. Trotzdem bitten die Solothurner Behörden die Bürgerinnen und Bürger, durch verantwortungsbewusstes Handeln Brandereignisse zu verhindern und dadurch weder Menschen, Tiere noch die Umwelt zu gefährden. In diesem Zusammenhang werden folgende Empfehlungen abgegeben:

  • Benutzen Sie beim Grillieren ausschliesslich fest eingerichtete Feuerstellen oder Cheminées
  • Lassen Sie Feuerstellen und Cheminées nie unbeaufsichtigt, verlassen Sie diese erst nach vollständigem Löschen der Glut
  • Halten Sie beim Feuern/Grillieren einen genügend grossen Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien wie Vorratholz, Hecken oder trockenem Laub ein
  • Beachten Sie den Funkenwurf und die Windverhältnisse. Entfachen Sie bei starkem Wind kein Feuer
  • Halten Sie präventiv Löschmittel – Wasser, Feuerlöscher usw. – bereit
  • Löschen Sie das Feuer oder kühlen Sie die heisse Asche mit viel Wasser

Sollte es trotzdem zu einem Brand kommen, muss sofort via Telefon 118 die Feuerwehr alarmiert werden. 

Detaillierte Infos: kav.so.ch

Text: ANZ & Bild: ZVG